Die Praxis des modernen Hesychasmus / Der Weg des spirituellen Herzens Der Weg des spirituellen Herzens“Wie kann man Mich lieben lernen? Wenn Verliebte einander mit den Fingerspitzen berühren, dann verschwinden in der Berührung zwei und es bleibt nur die ZÄRTLICHKEIT — eine für zwei… Wenn Verliebte ihre Lippen vereinigen, dann gibt es keine Lippen mehr, es gibt nur den KUSS — einen für zwei... Wenn Verliebte sich in die Augen schauen, dann vereinigen sich die Seelen in einem Fluss, der nur LIEBE ist — eine für zwei… Lerne die Sprache des Herzens — vom Wind und von Blumen, vom Laub und vom Bach, von Wellen und von der Sonne… Und allmählich wird die Stille deines Herzens mit einer Musik der LIEBE ertönen!” (Niedergeschrieben von Anna Subkowa im Juni 2002)
“Ich wünsche mir Lagerfeuer meiner Schulen auf der ganzen Erde — Lagerfeuer, die nicht durch Windböen ausgeblasen und nicht durch Regen überschwemmt werden! Bei Sturm und Unwetter will Ich — durch euch — Lagerfeuer anzünden, zu deren Flamme alle gehen mögen die wollen und die Ich aus der Finsternis führen, schon jetzt Mir näher bringen kann! Und alle anderen sollen sehen, dass diese Lagerfeuer brennen, immer brennen, dass die Liebe der Weg ist, auf dem Ich an Mich näher kommen lasse. Ihr werdet eure Herzen warm machen müssen — bevor jedes von ihnen sich zum Licht wendet und durch Mein Feuer aufflammt. Das ist euer Dienst für Mich!” (Niedergeschrieben von Anna Subkowa im Juni 2004) * * * Ich halte es für nötig einmal mehr zu unterstreichen, dass jeder seine spirituelle Entwicklung nicht mit Meditationspraktiken beginnen soll, sondern damit, sich vollständig und detailliert mit allgemeintheoretischen Kenntnissen über die Religionsphilosophie bekannt zu machen und die oben geschilderte ethische Lehre Gottes anzunehmen. Andernfalls kann der Zustand des Praktizierenden nicht dauerhaft sein, und er wird nicht in der Lage sein, die ethischen Prüfungen zu bestehen, vor die Gott bestimmt jeden stellen wird. Und das könnte unter anderem psychische Verletzungen nach sich ziehen. Nur in dem Fall, wenn Sie voll und ganz alles akzeptieren, was in diesem und anderen Büchern zu diesem Thema dargelegt wurde [3,6 u.a.], einschließlich der Ernährungsethik, dem Verzicht auf alkoholische Getränke, auf das Rauchen und andere Rauschgiftmittel, wenn Sie keine bereits begonnenen psychischen Erkrankungen haben — nur in diesem Fall werden Sie die Stufen des spirituellen Weges hinaufsteigen können. * * * Diese Stufen lassen sich in drei Hauptgruppen aufgliedern: a) einleitende (Bekanntwerden mit der Theorie und deren Annahme, Beginn ethischer Arbeit an sich selbst, Einführung wesentlicher hygienischer Alltagsprozeduren wie — nach Möglichkeit — tägliches Waschen des Körpers, Sonnenbäder im Sommer, Gebrauch von Quarzlampen im Winter usw.), b) Basismethoden. Hierzu gehören: Meisterung der Entspannung von Körper und Geist, Reinigung der bioenergetischen Strukturen des Organismus (Chakras und Hauptmeridiane) mithilfe spezieller Verfahren und das Wichtigste: Beherrschung der Fähigkeit, von der Konzentration des Bewusstseins im eigenen Anahata-Chakra zu “leben” und aus ihm heraus die umgebende Welt zu betrachten, c) weitere Selbstentwicklung als spirituelles Herz — bis zum Zusammenschmelzen mit dem “Herzen des Absoluten”, dem Primordialen Universalbewusstsein, dem Gott-Vater, dem Himmlischen Vater. Die Kenntnisse, die zur Aneignung der Abschnitte “a” und “b” notwendig sind, haben wir in unseren Büchern (siehe Literaturverzeichnis am Ende dieses Buches) dargelegt, vor allem in [3,5,6] sowie in den daselbst genannten Videofilmen. Die Arbeit im Rahmen von Punkt “c” wurde geschildert und demonstriert im Film “Orte der Kraft. Die drei Etappen der Zentrierung”. Insofern diese Information bereits veröffentlicht wurde, hat es keinen Zweck, sie hier im Detail zu wiederholen. Nachstehend sind daher nur einige einfachste Techniken beschrieben, mit denen man bereits jetzt direkt beginnen kann — parallel zum Studium der genannten Bücher und Filme. * * * Setzen Sie sich auf die Fersen (Fußspitzen nach hinten) und rücken die Knie auseinander. Legen Sie die Stirn auf den Boden und strecken die Arme mit zusammengelegten Handflächen auf dem Boden vor. Entspannen Sie vollständig Ihren Körper und Geist. Beobachten Sie, wie mit tiefer werdenden Entspannung der Bauch mehr und mehr durchhängt. Es ist eine ausgezeichnete Übung, um körperliche und geistige Ermüdung zu beseitigen. Man sollte sie etwa 10 Minuten lang durchführen. * * * Legen Sie sich auf den Bauch. Stellen Sie die Ellbogen vorn und rücken diese etwas weiter vor, den Kopf legen Sie mit dem Kinn auf die Handflächen. Oder: die Ellbogen nach vorn geschoben, Unterarme liegen übereinander auf dem Boden, Kopf und Oberkörper sind angehoben und werden durch die statische Anspannung der Rückenmuskel gehalten. In beiden Fällen fühlen Sie sich nun als Glückspilze, die zu sommerlicher Zeit aus dem Wasser gestiegen sind und sich nach dem Baden auf einer Sandbank niedergelassen haben, um sich ein wenig in der lieben Sonne zu wärmen. Die Sonne wärmt Ihren Rücken — und Sie zerfließen in der Glückseligkeit ihrer den Körper durchtränkenden zärtlichen Wärme. * * * Setzen Sie sich mit aufrechtem Rücken auf die Fersen, Fußspitzen nach hinten, Handflächen an den Hüften. Senden Sie Wellen Ihres Wohlwollens und Ihrer Liebe aus dem Brustkasten nach vorn in den Weltraum mit der Formel: “Mögen alle Wesen friedlich sein! Mögen alle Wesen ruhig sein! Mögen alle Wesen glücklich sein!”. Jeden dieser drei Zustände erzeugen Sie zuerst in Ihrem Brustkasten und strahlen ihn dann nach vorn aus. Danach wiederholen Sie alles nach rechts, nach hinten, nach links, nach oben und nach unten. Es ist eine kraftvolle Methode, um sowohl sich selbst als auch die Energien des umgebenden Raumes und der darin verbleibenden Wesen zu harmonisieren. * * * Als Nächstes lernen wir vier psychophysische Übungen. Diese nennen sich so, weil ihre psychische Komponente sich mit physischer Bewegung überlagert, wobei die Letztere bei der Meisterung der Ersteren hilft. Die erste von ihnen heißt “Das Erwachen”. Der Mensch wacht auf nach einem langen Schlaf der Selbstisolierung von der Harmonie, Schönheit und Liebe zur äußeren Welt. (Im Stehen heben wir die Arme hoch und recken uns wie nach dem Schlafen.) Wir lassen alles Reine, Helle und Lebenswichtige, was außerhalb von uns ist, in uns herein. Wir spüren, wie sich oben ein ganzer Wasserfall erstaunlich klarer, heller und feiner Emotionen der Morgenfrische ergießt. Wir füllen uns mit morgendlicher Frische! Wir füllen uns mit diesen Wellen, wir überfüllen uns mit ihnen! (Die Hände sinken auf die Schultern herab und helfen bei dieser Anfüllung, dann werden sie erneut erhoben und heruntergelassen, und so mehrere Male.) Wir erreichen so einen maximal hohen und feinen Gefühlszustand! Zweite Übung: “Das Geben”. Die Arme gehen auseinander mit breiter Geste von der Brust nach vorn und an die Seiten: Das, was wir erhalten haben, sollen wir anderen Menschen geben — der Maßstab der Spiritualität eines Menschen ist dessen Fähigkeit zu geben! Auch muss man, um ein Gefäß mit frischem sauberem Wasser zu füllen, dieses zuerst leeren. Abgestandenes Wasser verfault. Wer sich selbst nicht leert, indem er gibt, was er hat, der erneuert sich nicht, wächst selbst nicht spirituell. Wiederholen Sie die Übung immer wieder und gießen dabei alles Gute, was wir selbst angehäuft haben, freigebig und umsonst aus, ohne sich eine Belohnung zu wünschen! Senden Sie weit nach vorn feinste und starke Wellen Ihrer hervorströmenden frischen und reinen Liebe! Spüren Sie, wie die Brust sich aufbläht durch die von hinten aufsteigende dichte Energie der Liebe! Im Brustkasten öffnet sich jetzt eine Blume, die einen zarten Wohlgeruch verbreitet. Senden Sie diese hellen Schwingungen vorwärts. Es ist der Duft der Liebe selbst! Dritte Übung: “Die Versöhnung”. Halten Sie den rechten Arm über dem Kopf, konzentrieren Sie sich auf die Handfläche und den sie unmittelbar umgebenden Raum. Lassen Sie die Hand gleitend vor sich herab und zeichnen mit ihr im Raum eine Sinusoide mit einer Halbperiode von ca. 30 cm. Die Hand richten Sie hochkant nach vorn im Verlauf ihrer Bewegung. Fühlen Sie den Raum, in dem sich die Hand bewegt, wie eine Art Energiefeld, dem Sie eine neue Beschreibung geben: Frieden, Harmonie, Ruhe. “Verlängern” Sie den Arm in die Ferne. (Stellen Sie sich verschiede Varianten der Tanzbewegung vor: heftig, ruckartig, linkisch oder aber umgekehrt: weich, gleitend, elegant. Jede solche Tanzart stimmt in entsprechender Weise den Betrachter und den Ausübenden ein.) Diese einfache und kraftvolle, die Harmonie versinnbildlichende Geste wird, sobald die Übung gemeistert ist (man muss sie gut und tief empfinden!), jedem in beliebiger Situation effektiv helfen, auch wenn sie ohne begleitende Körperbewegungen ausgeführt wird. Vierte Übung: “Das Klettern”. Heben Sie die Arme hoch mit den Handflächen nach außen und senken Sie sie jetzt ein Mal nach dem anderen über die Seiten und machen dabei Paddelbewegungen. Mit jeder solcher Bewegung schlüpfen sie gleichsam aus einer weiteren groben Umhüllung und werden immer heller, reiner. Sie steigen immer höher und immer näher zur Quelle des Lichts — der Sonne... Sie ist jetzt schon nahe, nur noch einige Paddelbewegungen — und Sie haben sie erreicht... Sie schweben hinein in einen Raum des reinsten und subtilsten Lichtes, genießen Ihr Verweilen darin... Sie steigen jetzt wieder zur Erde hinab, aber jetzt bereits mit der Sonne in Ihrer Brust. Nun sind Sie wieder unten... Und Sie leuchten auf alle Menschen und auf alles Lebende mit dem Sonnenlicht in Ihrer Brust! * * * Und nun versuchen Sie eine recht einfache Übung mit dem spirituellen Herzen: Vielleicht fällt sie ja dem einen oder anderen nicht so schwer? Fühlen Sie Ihren Kopf in den Brustkasten verlagert. Spüren Sie die Nase, das Kinn, die Lippen. Bewegen Sie Ihre Lippen. Damit der Kopf nicht an seinen früheren Platz “hochschwebt”, fühlen Sie darauf eine Schirmmütze. Dann — ganz wichtig — öffnen Sie die Augen und “zucken” mit Ihren Wimpern... Jetzt werden Sie lernen, die Außenwelt mit den Brust-Augen zu sehen. Die Welt fühlt sich jetzt ganz anders an: nicht rau und feindselig, sondern fein, zärtlich, empfänglich für Emotionen der Liebe! Das ist eben das “Öffnen” des spirituellen Herzens! Wie Sie sehen, es geht recht einfach. Man muss nur dessen würdig sein! Bitten wir nun meinen geliebten Jesus, von hinten in mein spirituelles Herz einzutreten. Rufen wir Ihn von dort: “Jesus! Jesus!…”. Wenn wir dessen bereits würdig sind, tritt Er ein — und erfüllt uns mit innigstem und subtilstem Glück! Das ist Samadhi: die erste reale und glückselige Berührung mit Gott! Da scheint es: Welches Glück könnte schon noch höher sein als dieses?!7 … Im Weiteren wird es nötig sein zu lernen, vom Anahata-Chakra aus nicht nur nach vorn zu schauen, sondern auch nach hinten. * * * Das Wachstum der in ein spirituelles Herz umgewandelten individuellen Seele ist praktisch unbegrenzt. Die mönchische Lebensweise [2], erfüllt vom Dienst für Gott durch den Dienst an Menschen bei deren spirituellem Fortschritt plus fortwährendes Meditationstraining an eigens ausgewählten “Orten der Kraft”, erlauben es, sich (als spirituelles Herz) binnen einiger Jahre zu einer Größe zu entwickeln, die mit der unseres Planeten vergleichbar ist — und danach noch viel mehr. Parallel dazu meistert der spirituelle Gotteskämpfer die praktische Fähigkeit, sich durch alle wichtigsten Äonen des Absoluten zu bewegen; er lernt, sein Bewusstsein in den höchsten (subtilsten) Äonen aufzulösen. Und dann auch, mit dem Himmlischen Vater zu verschmelzen — diese Fähigkeit wird im Laufe der folgenden Jahre und durch sukzessive spirituelle Anstrengung zunehmend beständig. Schon nach ersten realen Erfolgen auf diesem Weg wird der Praktizierende die ihn manchmal jahrelang quälenden Krankheiten los. Und wenn er dann Jahr um Jahr immer neue und neue spirituelle Höhen erklimmt, reinigt sich sein Körper bis zur hellseherisch wahrnehmbaren Transparenz. Das Göttliche Licht beginnt dann durch ihn hindurch in die materielle Welt zu fließen! Und ein bis zur Göttlichkeit entwickeltes Bewusstsein lebt schon jetzt — bei einem vollkommen gesunden und aktiven physischen Körper — in der Verschmelzung mit dem Schöpfer und entsteigt Seiner Wohnstätte an jedem Ort der Schöpfung, wo dies notwendig wird. * * * Du bist frei!“Begreife, dass du jetzt wirklich frei bist! Frei zu lieben, indem du dich mit der Liebe am Firmament und im Himmel ergießt — wie ein Frühlingsfluss sich ergießt, der sich in seinem früheren Flussbett nicht mehr zu halten vermag! Frei, mit dem spirituellen Herzen ganze Felder, Wälder, Flüsse, Seen, Berge und Meere zu umarmen!… Frei, mit den Händen deiner riesigen und zärtlichen Arme Blumen, Bäume, Vögel und alle anderen Tiere zu liebkosen und zu streicheln!... Frei, mit Mir zu verschmelzen, in das Herz Gottes einzutauchen und dann Meinen Tiefen zu entsteigen in einem Strom Reiner Göttlicher Liebe — zu den Menschen! Frei, deine Liebe zu schenken, den Menschen helfend! Du bist frei, für immer Ich zu werden! Und es gibt jetzt im ganzen Universum nichts, was es verhindern könnte! Das ist Meine Göttliche Gabe der Freiheit — an die Menschen.” Jesus (Niedergeschrieben von Larissa Vavulina im März 2004) * * * Aber auch das ist bei weitem nicht alles. Es gibt noch interessantere Aussichten…
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