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Die Praxis des modernen Hesychasmus / Meditations- und Offenbarungsgedichte
Meditations- und Offenbarungsgedichte
Jeremiah
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Ich halte auf Meinen Händen den Frühling —
Die Flüsse, Berge, Wälder und Meere…
Ich erschaffe auf der Erde den Frühling
Für jeden — und für dich!
Auf weiten Feldern taut der Schnee …
Die Zugvögel sind wieder zu Hause …
Über der Erde steigt ein zartrosafarbenes Licht —
Es werde Morgendämmerung — deine!
In jedem Körnchen, kleinem Tröpfchen des Lebens —
Mit jedem Tag vom Schlaf erwachend,
Sich durch die Erdfeste hindurchschlagend,
Hindurchwachsend geht der Frühling auf!
Mir entfließt aus der tiefsten Tiefe des Seins
Der Primordiale Einige klare Strom!
Und in die Herzen, in die Ich einst Liebe säte,
Gehe Ich hinein — und Gott wird geboren!
(Niedergeschrieben von Anna Subkowa
im April 2004)
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Sathya Sai Baba
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Ganz leise pochen Regentröpfchen
Auf die Blättertasten…
Die Saiten der Äste entlang
Streichelt der Wind die Bäume, liebkosend…
Klare Ströme umspülen
Den seine Hände reichenden Wald,
Und füllen alles ringsum
Mit leiser Regenmusik…
Sieh da! — auf der glatten Oberfläche der Seen
Sind Kreise erschienen,
Mit jedem Tropfen dringt
Das Wasser in sich ein…
Und gleichsam
Ein Stückchen des Himmels schenkend,
Sind im Regenstrom
Die Wolkentröpfchen zum See geworden…
In dieser leisen Melodie,
Sich gleichsam mit ihren Lippen anschmiegend,
Trinkt die Erde des Himmels Gaben,
Und wird erneuert…
Alles Lebende ist still geworden,
Und geht auf und wächst, kaum hörbar…
Und vereinigt sich mit dem Atem,
Dem Rhythmus des Universums!
Höre,
Erkenne
Und begreife
Meines Lebens Sang:
“Das bin Ich!
Ich bin alles!
Ich bin in allem!
Ich bin in allen!”
(Niedergeschrieben von Anna Subkowa
im Juni 2004)
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Anton Teplyy
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Es gibt nur den Wald…
Es gibt nur diesen… endlosen Wald…
In dem ich… mich verliere…
Es gibt die Stille, in der… ich mich auflöse…,
Die Harmonie, in der… ich verschwunden bin…
Es gibt nur diesen…
endlosen, ewigen Wald…
(Oktober 2003)
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Anton Teplyy
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Es blühten Jasmine. Und es war Frühling.
In Deiner Liebe — ertrank ich bis auf den Grund!
In der Liebe — tief und ruhevoll!
In der Liebe — dicht, ein wenig goldfarbig,
zärtlich…
(Oktober 2003)
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Anton Teplyy
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Ich löse mich auf inmitten von Birken,
Inmitten von Frische und Reinheit…
Das ist der Wald, in dem ich wuchs,
Gräser und Blumen umarmend.
Ich streichelte diesen Wald im Winter,
Wärmte ihn mit meiner Wärme…
Ich liebte diesen Wald im Frühling,
Umarmte ihn mit lebendiger Liebe…
Und jetzt ist dieser Wald in mir!
Und bewegt sich mit der Zartheit der Gräser…
Ich liebe diesen Wald — in mir!
… So liebt nur, wer sein ”Ich” verloren hat!
(Oktober 2003)
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Olga Stepanec
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Ozean!... Ocean!... Osho!... Dein Name ist
Wie ein Mantra überall zu hören...
Mit leichtem Plätschern rauscht die Welle ihn nach...
Höre ihn im Raunen der Weiden...
Und im Rauschen der Brandung — dasselbe Motiv!
Der Ozean!... Der Ozean umschließt, liebend...
Der Ozean!... Der Ozean versenkt in Sich...
In die Reinheit Seiner Gewässer...,
Wo alles taut..., fließt...
Der Ozean lockt mich, zieht...
Zärtlich Seinen Namen wiederholend, flüstere ich:
“Bis ins Letzte auflösen
Will ich mich in Dir!
Alles Beste hineingießen, was an mir ist,
In die Tiefe der Reinheit, in Dein Herz — liebend!
Ozean! Ozean! Mit Deiner Brust atmen!
Alles mit Dir umfassen! Alles in Dir einschließen!
Ozean! Ozean! Endlose Stille!...
Ozean! Ozean! Du bist Grenzenloser Friede...
Den Durst nach zärtlicher Liebe — stillt man nur in Dir,
Indem man Du wird!”
(November 2003)
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Olga Stepanec
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Fliege durchs Leben wie ein Pfeil,
Einmal ins Ziel gelassen:
Man kann ihn unmöglich abdrehen,
Der Hindernisse Dickicht umgehen!
Du bist der Pfeil! Und in der Bewegung —
Ist dein Wesen!
Hörst du auf voran zu streben —
Verlierst du dich selbst...
Du fliegst — kurz entschlossen, ruhig und geballt!
Es gibt einen Weg — vorwärts! Kein Weg zurück!
Dein Körper fängt Gegenwind — und singt!
Doch Reibung kann den Flug nicht verlangsamen!
Der Körper reibt sich am Wind in der Bewegung,
Und löst sich auf bei der Annäherung
An das einzige Ziel, das eine Ziel!
... Wenn du seine Festigkeit zerreibst, erlangst du Frieden...
Doch auch im Ewigen Frieden gibt es Bewegung:
Bewegung der Liebe, der Liebe Anziehung,
Das Bestreben, allen anderen zu helfen,
Mit der Liebe leuchten, beseelen, befördern!
(November 2003)
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Olga Stepanec
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Der Winter — die Zeit des Schlafes... Reinheit und Friede
Hüllen die Erde leise in ihr Weiß...
Die Luft ist klar, der Frost streng...
Die Sonne erhebt sich leicht hinter der weißen Schneedecke...
Im zarten Sonnenlicht fliegen kleine Fünkchen —
Es sind Schneeflocken, die tanzen, schweben, kreiseln...
Mit festem Schlaf schläft — in Labsal gehüllt — die Erde...
Zweige, Nadeln in Kristalltröpfchen...
Schönheit der Reinheit, Klares Licht der Vollkommenheit
Schenkte uns der Schöpfer in diesem Winter!
Mit dieser Glückseligkeit voll geworden,
Überschütte die ganze Erde
mit Gegenliebe,
Werde eine liebevolle Mutter, die den Schlaf ihrer lieben Kinder
sorglich überwacht!
(Dezember 2003)
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Olga Stepanec
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Auf weiter Flur herrscht Friede...
Unhörbar atmet die weiche Brust der Erde...
Öffne die Arme des Herzens,
Richte die Hände empor!...
Wenn du mit ganzem Herzen die Natur liebst,
Den Planeten, die Menschen
Dann kommt Kraft in deine Arme,
Die Arme des Bewusstseins wachsen immer schneller!...
Wie eine Grenze des Tonals — am Meer endet das Festland…
Und ringsum das Helle Licht...
Deine Hände — so riesengroß und zärtlich —
Tauche darin ein!
Du bist ein großes Spirituelles Herz
Du zerfließt im Hellen Licht der Liebe...
Und versinkst immer tiefer
In die Urtümliche Feinheit — schwimme!...
Voll entfaltet, zum Tiefenstrom geworden,
Strahle die Liebe an die verkörperte Welt zurück!
Wie auf einer Hand halte die geliebte Erde
Und alles Darauf Lebende!
Betreue, ohne zu verhätscheln, sondern liebend und küssend!
Alles Erhaltene schenke!
Lenke, ohne zu drängen, sondern nähre mit Liebe!
Gibt ihnen die Möglichkeit, selbst zu wachsen!
(Dezember 2003)
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Olga Stepanec
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Der Schnee — flockig, leicht, sanft,
Absolut schneeweiß!
Er funkelt, er fliegt,
Füllt allen Raum aus...
Er ist dort wo ich bin und dort wo du bist,
Über der Oberfläche des Planeten,
Unter mir und in mir,
In der Höhe und in der Stille...
Er ist wie Helles Himmlisches Licht,
Allgegenwärtig und wunderschön,
Von oben schenkt er uns Segen,
In der Stille gibt er uns Rast...
Auch wenn er im Frühling zerschmilzt,
Durchtränkt er mit seiner Reinheit
Alles, was schlief, in Labsal versunken war,
Unter der flockigen Schneedecke...
Der Schnee...
(Januar 2004)
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Olga Stepanec
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In liebevoller Zärtlichkeit der Erde wächst heran
Ein flaumiger kleiner Vogel...
Vom Sonnenlicht gewärmt,
Er ist der Liebe lang erwartete Krone!
Wachse heran, mein Vögelchen!
Und erhebe dich auf die Schwinge!
Auf dass der Glorienschein der Liebe
Dich himmelwärts zieht!
Die Flügel breite kräftig aus!
Mit deiner Liebe umgreife
Die ganze Erde wie dein Geburtsnest,
Und fliege bald empor!
Den Blick zur Sonne gerichtet —
Wachse in ihrem Licht!
Durch das Sternbildmuster
Schaue in die Tiefe des Universums!
Sei frei!
Erlerne die Weiten des Universums — dein Heim!
Und in Endloser Liebe
Verliere dein “Ich”!
Begreife das Einssein
Von absolut allem
In der Tiefe unter der Schöpfung!
Und dringe in Ihn ein!
Keine Grenzen!... Unendlichkeit...
Darin die Lebende Seele
Des Strebens Grenze...
Hier erkennst du den Vater!
(Januar 2004)
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Olga Stepanec
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Ich zerfließe!... zerfließe wonnig!...
Vergehe vor Liebesmüdigkeit!...
Mit zärtlichem Strom fließe ich aus mir heraus...
Verliere schnell die feste Form...
Eine lichte Welt — andere Welt! — einsammelnd,
Wachse ich zu neuer Feinheit
Und wie eine Saite vibriere ich sanft
Vergehe bebend,
In Ekstase warte ich auf Stillung,
Der Finger des Geliebten Berührung!
Mich Ihm bis aufs kleinste Quäntchen hingebend,
Dürste ich danach, Mich restlos in Ihm aufzulösen,
Mit sanfter Melodie leise zu strömen
In einer Sphärenmusik, die unaufhörlich tönt,
In der Tiefe der Unendlichkeit...
Denn jeder, der sie hört, zerfließt...
(Januar 2004)
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Yamamuto
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Ein klirrendes Schwert, brennendes Schwert
Lasse in deiner Brust entflammen!
Alle äußeren Annehmlichkeiten, ohne zu hadern,
Erschlage mit dem Schwert kurz entschlossen!
Vom persönlichen Wohl wende die Aufmerksamkeit ab,
Auf das Höhere Wohl richte deinen Elan!
Im Dienst brennend träume davon, Frieden zu erreichen,
Alle Mängel korrigiere im Zuge des Kampfes!
Ein klirrendes Schwert, brennendes Schwert
Versuche in deinem Herzen zu bewahren!
Mit ihm wird das Herz die Kraft dazu gewinnen,
Die Schöpfung und den Schöpfer liebend,
Gegen das niedere “Ich” zu kämpfen!
Indem du hier auf der Erde lebst,
In diesem festen Körper, —
Sei in jedem Augenblick —
An der Grenze!
Das Leben ist wie ein Balanceakt
An des Schwertes Schneide!
Die Liebe ist hier der Orientierungspunkt,
Indem sie in völliger Dunkelheit leuchtet!
Durch die Prüfungen des Daseins —
Gehe mutiger vorwärts,
Alle persönlichen Mängel —
Fege entschlossen hinweg!
Befreie dich von seinen Fesseln —
Dann wächst die Liebe in dir empor!
Dies ist der Weg zum Schöpfer!
Und lasse die Liebe dich führen!
(Niedergeschrieben von Olga Stepanec
im März 2004)
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Maenuel
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Die Weite der Steppen… Grenzenloser Raum…
Für dich habe ich Mein durchscheinendes Zelt geöffnet…
Den Baldachin stütze ich mit zarter Hand — komm herein!
Falle in Meine Arme und löse dein “Ich” auf,
Schenke dich Mir!
Sei mit Mir! Wie rittlings über die Steppe,
Eilen wir durchs Leben!
Ich bin immer im Rücken — und mit dir
Es wird schon nichts passieren!
Nimmt die Zügel mit Mir —
Und halte dich ganz fest!
Stütze dich in allem auf Mich
Um mit Mir zu verwachsen!
Steppe ringsherum…
Der Wind bläst in der Steppe…
Er streichelt und zaust, wie Pferdemähnen,
Die Federgräser…
Er ist kraftvoll, er rast in der Steppe,
Füllt alles mit sich,
Wie im Ozean,
Die Wellen eine nach der anderen bewegend…
Sei in Mir! Und mit Mir
Tauche in die Ozeanische Tiefe ein,
Den Körper lasse auf der Erde zurück,
Vertraue Mir vollkommen!
In der Tiefe, in der Stille
Kommt die Erkenntnis einer Welt,
In der es ein Gemeinsames Ich gibt, Es ist
In allen Wesen Einig!
Der Wind bläst in der Steppe
Ich bin es, der ihn sendet!
Alles, was vom eigenen “Ich” noch bleibt,
Reiße Ich wie trockenes Gras ab…
Das von dem kleinen “Ich” erdachte Weltbild,
Spüle ich mit Unendlichkeit ab,
Und fülle deine frühere Form
Mit der Ozeanischen Welle — mit Mir!
(Niedergeschrieben von Olga Stepanec
im April 2004)
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Jesus
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Im Ozean der Liebe schenke dich Mir!
Schaffe ein wahres Wunder mit dir:
Mir schenke deine Augen,
Mit reinem Blick der Liebe sehe die Welt an!
Mir schenke deinen Mund
Und nur Meine Worte sprich überall!
Schenke Mir dein Herz!
Und liebe so wie Ich — leuchte mit Meinem Licht!
Mir schenke deine Hände!
Meine Gedanken setze durch Friedenstaten um!
Schenke dich Mir restlos!
Aus Mir heraus betrachte die Welt! Und liebe! Und schaffe!
Im Ozean der Liebe schenke dich Mir!
Den Schleier der Trennung reiße selbst von dir ab!
Und du wirst nie mehr allein sein:
Dann werde Ich sein! Ich in dir — du in Mir! Für immer!
(Niedergeschrieben von Olga Stepanec
im Mai 2004)
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Ptahotep
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Falle in Meine Arme!
Löse dich in Mir auf!
Mit mir erhebe dich in die Höhe,
Und schaue von dort auf die Erde hinab!
Was siehst du? Lichte Flamme des Feuers!
Ich bin dieses Feuer — so manifestiere ich Mich,
Ich umarme die ganze Erde und darauf alles Lebende,
Ich entsteige den Tiefen und nähre mit Mir!
Mit Mir zusammen tauche in die Quelle des Feuers,
Breite die Arme der Liebe weit aus!
Aus dem “Nicht-Ich”, aus Tiefstem Frieden heraus
Werde Wesensgleich mit Mir!
Erkenne dich — durch Mich! Spüre alles in Dir!
Werde Alles! Aus Mir heraus schaue auf die Welt:
Es gibt dort ein neues Leben für dich
Im Dienen für Mich — jeden Tag, Tag um Tag!
Alle reinen Leben der in Mich Hineingehenden
Halte auf den Händen, liebend und beschützend!
Zu Mir lenke sie, mit Liebe brennend,
Erleuchte ihnen den Weg zum Höheren “Ich”!
(Niedergeschrieben von Olga Stepanec
im Mai 2004)
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Maenuel
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Aus den Uranfänglichen Tiefen fließt Mein liebevoller
Strom des Erwachens und Erneuerns
Der mit goldiger Welle
Klar und rein
Aus Mir hervorbricht
In die Schöpfung hinein…
In Ihm ist Frühling! Und mit Ihm erweckt der Frühling
Alles zum Leben!
Mit Ihm geht der Frühling über den Planeten…
Lasse ihn herein!
Öffne alle Schranken!
Und lasse Meine Gewässer
Alle Stauungen hinwegtragen!
Mit goldigem Strom fülle dich!
Werde rein!
Auf dass in jeder kleinen Zelle des Körpers
Der Frühling auffunkelt und aufsingt!
Durchtränke dich mit Frühling!
In einen Born verwandle dich!
Zur ganzen Welt
Trage Meine Erneuerung!
Als eine klare Welle
Erspüre in dir
Die Unendlichkeit und Ewigkeit
Der Uranfänglichen Tiefen!
Breche durch die körperliche Form
Hindurch
Und werde zum reinen Quell!
Mein Wissen schenke den Menschen!
(Niedergeschrieben von Olga Stepanec
im Mai 2004)
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Sakral
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Du stehst auf der Schwelle.
Vor dir ist der Tempel Gottes,
Mein Haus ist hier!
Von der Himmelskuppel
Bis in die vieldimensionalen Tiefen
In Ihm bin Ich Ganz und Gar!
Durchsichtige Gewölbe,
Licht der Liebe — und Freiheit!…
Entfalte die Seele!
Hier ist Es — Mein Haus!
Komme herein! Und sei in Ihm!
Lerne in Mir zu leben!
Alle in Dir spürend,
und Dich erkennend,
Verlasse Mein Haus nicht!
Bleibe für immer!
Tauche in Mein Leben ein!
Mein Haus fülle ganz und gar!
(Niedergeschrieben von Olga Stepanec
im Mai 2004)
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David Copperfield
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Du fragst: Wie lernt man fliegen?
Man muss alles Überflüssige abwerfen, opfern!
Alles, was um den Hals herum schwer lastet,
Alles, was den Aufflug behindert, hacke ab!
Wirf beiseite, was zur Erde zieht und lockt!
Gib alles, was du nahmst! Was du gelernt hast, schenke!
Fülle dich von innen mit Mir
Und löse in dir die alte Form und Festigkeit auf!
Werde nur das Allerfeinste,
klar, gewichtslos, so leicht!
Mit Mir in den Armen der Liebe verschmelzend,
Schaffe dir einen erneuerten Körper!
Körperflüge sind kein Traum, sondern Wirklichkeit,
Wenn das Höhere “Ich” — der Göttliche Uranfang —
Mit seinem ansteigenden Himmlischen Liebesstrom
Dazu inspiriert, für die Menschen Wunder zu wirken.
(Niedergeschrieben von Olga Stepanec
im Mai 2004)
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Sathya Sai Baba
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Das irdische Leben tost in einem Sturm von Problemen,
In der stillen Tiefe aber geht ein Keimling auf und zieht,
Von der Liebe der Erde genährt, die Wurzeln hinab.
Zum Lichte hinstrebend, richtet er sich hoch.
Unmerklich aber sicher wächst er — zur rechten Zeit -
Mit seinen Wurzeln in Mich ein,
Durch Mich — den Weinstock — geht er auf…
Ich wachse in dich hinein, du in Mich:
Du, indem du mit Mir in der Tiefe zusammenwächst,
Ich, indem Ich in deinem festen Körper wachse…
Das Wichtigste, der Kern und Zweck deines Lebens ist:
Werde Ich und öffne anderen die Tür in Mich!
(Niedergeschrieben von Olga Stepanec
im Mai 2004)
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Sathya Sai Baba
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Ich halte auf den Händen Meine Samen…
Ich hege euch alle und gebe Namen…
Ich gebe euch die Möglichkeit zu wachsen,
Kräfte zu sammeln, zu reifen und zu erblühen,
Im Körper lebend, lernt die stoffliche Welt kennen
Erkennt euch darin nicht als Körper, sondern als Seele,
Auf dass ihr zu Mir hinstrebt, in Mich hineinwachst…
Dann werde auch Ich durch euch hindurchwachsen.
Erblüht und gebt weiter eure Frucht,
Auf dass sie neu gesät werde
Auf Meinen Händen liegen Samen,
Aus denen die Liebe aufgeht!
(Niedergeschrieben von Olga Stepanec
im Mai 2004)
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Kämpfer
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Es gibt Seen — wie Eingänge in andere Welten…
In ihre Tiefen blickend, verstehst du:
Diese Welt ist bloß “Illusion”, die Maya des Schöpfers,
Ein Trugbild, alles was du kanntest und für bekannt hältst…
Der Himmel oben… Die Himmel in der Tiefe…
Der Körper in der Prakriti… Die Seele in der Stille,
In der Wahrnehmung des Höheren Primordialen “Ich”,
Das im Universum wächst und Sich entfaltet.
Tauche in die Tiefe ein!
Tauche ganz unter!
Löse dich auf in der Reinheit!
Und dann steige auf,
Nachdem du vom Himmel geschöpft hast…
Lasse Göttliches Licht zwischen den Händen hindurch
Auf die Erde fließen…
Verwandle dich, entfalte dich, werde erwachsen…
Tiefe unter den Füßen… Du bist das Licht im Himmel…
Vor dir liegt die Erde, du hältst sie auf deinen Armen,
Mit Ozeanischer Welle entsteigst du den Tiefen,
umarmst und wiegst sie zärtlich,
An das Leben des Höheren “Ich”
gewöhnst du dich überall und in allem…
Der Ozean ist hinter dir, der Ozean ist unter dir,
Er ist hinter dem Vorhang der Maya, überall…
Und was, Körperchen? Du Sandkörnchen auf dem Wellenkamm…
Wenn du in den Tiefen bist, sind die Tiefen doch Du!
(Niedergeschrieben von Olga Stepanec
im Juni 2004)
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Ódin (Weißer Finne)
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Rufe, wenn jemand hören wird und verstehen kann!
Schenke alles, was du geben kannst und willst!
Liebe, wenn das Herz danach strebt die ganze Erde zu umarmen!
Brenne, wenn die im Innern entstehende Feuerflamme,
dich verzehrt!
Wachse, wenn die Kraft des Feuers
Mit klarem Strom durch dich hindurchfließt!
Diene, wenn die Hände erstarkt sind und Meine Weisheit
Dich zum Dienst an den Menschen bewegt!
Lebe! Und möge das Göttliches Feuer dich
Von innen mit dem Licht der Liebe erfüllen!
Rufe zu Mir, liebe, brenne, wachse, schenke Mich!
Lebe — mit Mir zusammen!
Lebe — aus Mir heraus!
Lebe — für Mich!
(Niedergeschrieben von Olga Stepanec
im Juni 2004)
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